Der 21.3. wäre deswegen doch ein Anlass, im Glashaus im Rieselfeld ab 15 Uhr vorbei zu schauen und gemeinsam bei einem Kaffee oder einem Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen.
Renate Riedel von Miteinander wird ehrenamtlich bedienen.
Unter dem Motto "Alle inklusive" werden die verschiedensten Aktivitäten wie eine Kinderolympiade, Vorführungen, eine Schafschur oder Würste zum Selbergrillen angeboten.
Mehr dazu im Infoplakat: Infoplakat (pdf-Datei, ca. 180 kB)
Einen Flyer mit allgemeinen Infos zum Kinderabenteuerhof gibt es hier: Flyer (pdf-Datei, ca. 250 kB)
Ort: Kinderabenteuerhof, am Dorfbach St. Georgen / Vauban, Freiburg Zeit: Samstag, 21. Mai 2011, 12–18 Uhr
Der AK Bildung und Soziales Denzlingen und das Freiburger Bündnis – Eine Schule für alle e.V. laden ein zu einem Informations- und Diskussionsabend über neue Wege in der Bildung.
Als Referenten sind dabei Helmut Gattermann und Dietrich Elchlepp.
Teilnehmer:
Prof. Dr. Reinhard Markowetz, Katholische Fachhochschule Freiburg
Klaus Göppert, Sonderschulpädagoge mit Inklusionserfahrung
NN, Regelschullehrer mit Inklusionserfahrung
Philipp Riedel, Vater eines Erstklässlers mit Behinderung
NN, Eltern eines Kindes ohne Behinderung
Kai Fischer, Inklusionserfahrung als Schüler mit Behinderung
NN, Inklusionserfahrung als Schüler ohne Behinderung
Moderation: Alexandra Schampers (Lebenshilfe Freiburg e.V.)
Am Sonntag, den 26.09.2010, veranstaltet die Lebenshilfe Freiburg in Bötzingen den Lebenhshilfe-Lauf, einen Sponsorenlauf unter dem Motto "Wir wollen Inklusion!".
Am 12. Juni startet in Frankfurt wieder das DownSportlerfestival (18. September Magdeburg)! Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom können sich hier im Wettkampf messen und gemeinsam mit ihren Geschwistern und Eltern Spaß haben. Jetzt anmelden!
Der Laufclub Down-Syndrom Marathonstaffel e.V. fördert den Laufsport für erwachsene Menschen mit Down-Syndrom. Wir betreiben ein bundesweites Netz von Trainingstreffs und organisieren Wettkampfteilnahmen. Im Rahmen von Sportveranstaltungen machen wir Öffentlichkeitsarbeit und klären über das Down-Syndrom auf. Wir nehmen jederzeit neue Sportler in die Mannschaft auf und führen sie langsam und behutsam an den Laufsport heran.
Unser Motto: "Ich kann laufen so wie Du und ich laufe auf Dich zu".
Sie können uns am 28.03.2010 beim Freiburg Marathon treffen und kennen lernen. Sie können sogar mit uns gemeinsam an dieser Veranstaltung teilnehmen.
Der Verein „bildung neu denken e.V." lädt am 13. März in Gundelfingen zu einem Bildungskongress zum Thema "Inklusion (er)leben" ein.
Der Kongress richtet sich an alle, die einen Einblick in dieses hochaktuelle Thema aus verschiedenen Blickwinkeln mit Schwerpunkt auf das staatliche Schulsystems erhalten wollen. Eltern und Lehrer berichten aus ihrer täglichen Praxis und diskutieren in verschiedenen Foren mit Ihnen Wege zur Umsetzung der Inklusion im staatlichen Bildungssystem.
Praktiker berichten und diskutieren über den täglichen Umgang und verschiedene Aspekte der Inklusion im öffentlichen Schulsystem.
Sie können an folgenden Foren teilnehmen:
Forum I: Länger gemeinsam lernen in der Praxis Helmut Gattermann & Rolf Wiehe
Forum II: Inklusion aus Lehrersicht Klaus Göppert & Silvia Kleine
Forum III: Inklusion im schulischen Alltag Simone Schreiber & Michaela Riedinger
Forum IV: Inklusion & Lehrerfortbildung Heide Simon
Forum V: Inklusion & Architektur Elisabeth Noeske & Sabine Daiber
Angeregt durch die Fachtagung "Länger gemeinsam lernen in Freiburg" am 7. November 2009 in Freiburg soll am 6. März das "Freiburger Bündnis EINE SCHULE FÜR ALLE" gegründet werden; alle am Thema Interessierten sind herzlich eingeladen, bei der Gründungsversammlung teilzunehmen und an der Ausarbeitung von Alternativen zum bestehenden Bildungs- und Schulsystem mitzuarbeiten.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von EINE SCHULE FÜR ALLE!
in Freiburg denken immer mehr Menschen sehr ernsthaft über Alternativen zum bestehenden Bildungs- und Schulsystem nach. Die Aktualität und Vielfalt dieser Thematik wurde bei der Fachtagung "Länger gemeinsam lernen in Freiburg" am 7. November 2009 in der Katholischen Akademie deutlich greifbar: Angeregt durch die Vorträge und Workshops dieser Tagung befasste sich ein Kreis von Interessierten unterschiedlicher politischer und beruflicher Couleur in einer Reihe von Arbeitstreffen mit pädagogisch-konzeptionellen, politischen und strukturellen Fragen in Bezug auf die Gründung einer öffentlichen Modellschule.
An diesen Arbeitstreffen waren von Anfang an viele Einzelpersonen und zahlreiche Gruppierungen beteiligt. Alle Diskussionen zeichneten sich durch fachliche Qualität, Zielorientiertheit und hohe gegenseitige Wertschätzung aus.
Vor diesem Hintergrund ist es uns eine große Freude, Sie zur Gründungsversammlung des
Freiburger Bündnisses EINE SCHULE FÜR ALLE*
am Samstag, den 6. März 2010, von 14 bis 17 Uhr
in die Räume der Lebenshilfe Freiburg e.V., Belchenstraße 2a, FR-Haslach
einzuladen.
Folgendes Programm erwartet Sie:
Konzeption: Freiburger Bündnis EINE SCHULE FÜR ALLE*
Impuls: Prof. Dr. Ulrich Herrmann, Tübingen: "Plädoyer für eine inklusive Schule"
UnterstützerInnen: "Wir unterstützen das Bündnis EINE SCHULE FÜR ALLE, weil ..."
Gründungsdokument: Verlesung und Unterzeichnung
Feiern: mit Sekt, Saft und Häppchen
Musik: "Based on a True Story"
Eine inklusive Modellschule in Freiburg braucht viele Mütter und Väter. Unterstützen Sie daher das Bündnis, indem Sie am 6. März 2010 zu den ErstunterzeichnerInnen gehören. Sollten Sie verhindert sein, jedoch in die Liste aufgenommen werden wollen, bitten wir Sie um entsprechende Mitteilung bis zum 04.03.2010 an folgende Mailadresse: birgit.woelki@gruene-freiburg.de
Das zu unterzeichnende Gründungspapier finden Sie im Anhang.
Und noch eine Bitte: Helfen Sie uns, indem Sie für eine möglichst große Verbreitung dieser Einladung in Ihrem Umfeld sorgen!
Wir - das sind die unten aufgeführten Arbeitskreise, Gruppierungen, Verbände und Vereine - freuen uns auf zahlreiches Erscheinen am 06. März 2010!
Mit freundlichen Grüßen
im Namen der Einladenden
Birgit Woelki
Es laden ein:
Archiv der Zukunft - Netzwerk e.V., Regionalgruppe Freiburg; Aktion Humane Schule e.V., AK Bildung der Grünen, AK Bildung der SPD, AK Bildung der Unabhängigen Listen und GAF, Bildung neu denken e.V, Bildungskommission des Migrantinnen- und Migrantenbeirats, Fördergesellschaft der Handwerkskammer, Gesamtelternbeirat Freiburger Schulen, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Kreis Freiburg, GGG e.V. - Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens, Junges Freiburg e.V., Lebenshilfe Freiburg e.V., Methodos e.V., Miteinander e.V., Schule mit Zukunft e.V., REIN e.V., Thetis e.V.
Die Chefredakteurin der Zeitschrift "Ohrenkuss", Frau Dr. Katja de Braganca, lädt Jugendliche von 14–18 Jahren mit und ohne Handicap ein zur Schreibwerkstatt "Die unsichtbare Zukunft und das Rauschen der Wellen"!
Aus dem Programm: "Wir werden zusammen über die Zukunft nachdenken. Wir werden Wörter suchen. Einen Satz schreiben. Vielleicht auch einen geheimen Brief in die eigene Zukunft. Egal ob mit Zeichen, Farbe oder Druck, Du musst nur ein wenig mutig sein"
Die Schreibwerkstatt – die 1. Veranstaltung der Projektreihe "Abenteuer Eigenart" – findet am Freitag, den 05.02., von 17–20 Uhr und am Samstag, den 06.02., von 9–14 Uhr im Spielhaus auf dem Kinderabenteuerhof in Freiburg statt, Teilnahmegebühr 10–15 €.
Es sind noch Plätze frei!
Anmeldungen per E-Mail oder über diesen Flyer (pdf, ca. 690 kB).
Am Samstag, 7. November 2009 veranstaltet der Kreisverband Freiburg der Grünen als Auftaktveranstaltung zur Reihe 'Länger gemeinsam lernen in Freiburg' einen Kongress zum Thema "Freiburger Modellprojekt 'Eine Schule für alle'".
Neben mehreren Vorträgen von ReferentInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Schulpraxis wird es Arbeitsgruppen zur Erarbeitung konkreter Umsetzungsschritte geben; das Programm mit dem genauen Ablauf gibt es hier als pdf.
Neben den Vorträgen Inklusion – Utopie oder mehr?
Eine Herausforderung für Gesellschaft,
Kirche und Caritas von Prof. Dr. Klaus Baumann und Inklusion – neue Chancen
für Menschen mit Behinderung von Prof. Dr. Reinhard Markowetz gibt es Workshops zum Thema und eine Podiumsdiskussion.
Genauere Info gibt es im Informationsflyer, der hier heruntergeladen werden kann. (pdf, 360 kB)
Wichtig: Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 04.11. anmelden!
Anläßlich des Inkrafttretens der 'UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung' in
Deutschland lädt die Lebenshilfe Freiburg vom 2.10. bis 29.11.2009 zu verschiedenen Veranstaltungen zum Thema 'Inklusion von Menschen mit Behinderungen' ein.
Seit fast einem halben Jahr proben 38 Kinder, darunter 6 Kinder mit einer Behinderung, für das Kindermusical "Als Elsa an das Fenster klopfte". Der Text und die Musik wurden von der Bötzinger Bürgerin Carina Kempter selbst geschrieben und komponiert.
Die Gemeinde Bötzingen als Veranstalterin möchte Sie ganz herzlich einladen zu der Uraufführung am
Samstag, 03.10.2009 um 18 Uhr in die Festhalle Bötzingen.
Die Proben und die Veranstaltung sollen ein gutes Beispiel für funktionierende Integration sein und Lust darauf machen gemeinsam, ohne Ausgrenzung, etwas auf die Beine zu stellen. Das Musical findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Alle(s) inklusive' der Lebenshilfe Freiburg statt.
Der Eintritt für Erwachsene beträgt 8 € und ermäßigt für Kinder und Rentner 4 € (im Vorverkauf beim Schreibwaren Sexauer und der Gemeindekasse jeweils 1 € günstiger).
Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt der Lebenshilfe Freiburg e.V. und dem Projekt „Integrativer Kindergarten in Bötzingen“ Zugute.
Programm:
17.00 Uhr
Einlass
18.00 Uhr
Grußworte des Bürgermeisters
18.10 Uhr
Thematisches zum Thema Inklusion von dem 1. Vorsitzenden der Lebenshilfe Freiburg (Thomas Schrecker)
18.20 Uhr
Einführende Worte der Regisseurin, Carina Kempter
18.30 Uhr
Beginn des Musicals
19.30 Uhr
Danksagungen
19.45 Uhr
Gemütlicher Ausklang bei guter leiblicher Versorgung unter anderem durch die Schule Günterstal
Wir würden uns sehr darüber freuen, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen und bitten Sie darum die Einladung an Eltern, Einrichtungen, Mitglieder, Kollegen usw. weiterzuleiten.
Auf dieser Seite können Sie bereits Ausschnitte des Musicals anhören: www.myspace.com.
Aus dem Inhalt:
Lilly wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich einmal ihrem Schutzengel zu begegnen. Jeden
Abend betet sie inbrünstig zu Jesus, er möge ihr doch diesen Herzenswunsch erfüllen. In einer
kalten, klaren Silvesternacht passiert dann schließlich das Unglaubliche!
Lilly´s kleiner Schutzengel Elsa, landet mit letzter Kraft und verletztem Flügel auf Lilly´s
Fenstersims. Natürlich ist Lilly alarmiert und begreift schnell, dass ihre Hilfe gefordert ist! Aus
einem alten Indianerkostüm trennt sie flink ein paar Federn heraus und näht sie emsig in Elsa´s
glitzernd weißes Flügelkleid! Als Dankeschön nimmt Elsa sie mit auf eine Dankeschönrunde in
den Himmel. Dort macht Lilly Bekanntschaft mit der Schutzengelfraktion und lernt auch außerdem
die „Engel des Schabernacks“ kennen...
Mehr dazu in der Einladung. (pdf-Datei, ca. 600 kB)
wir hatten euch im Juli dazu aufgerufen, uns für ein miteinander-Lesezeichen Fotos eurer Kinder zuzuschicken: Das Lesezeichen ist inzwischen fertig und in größerer Auflage gedruckt; die Gestaltung hatte Rüdiger Tonojan übernommen, vielen Dank dafür!
Die Lesezeichen sollen – neben ihrem eigentlichen Zweck als Lesezeichen natürlich – als eine Art 'Visitenkarte' unseres Vereins genutzt werden, sie können kostenlos bestellt und an Freunde, Bekannte, etc... verteilt werden.
Natürlich werden wir sie auch an unseren Infoständen verteilen, so wie z.B. an unserem Aktionsstand am Weltkindertag im Freiburger Seepark. Hierfür gibt es extra noch eine zweite Version des Lesezeichens, auf dieser ist anstatt der Bilder eine freie Fläche, die selbst bemalt, beklebt oder andersweitig gestaltet werden kann.
In den letzten Wochen vor der Bundestagswahl – am 17. und 24. September – gibt es in der Lebenshilfe Freiburg die Möglichkeit, Politikern mal etwas genauer auf's Zahnfleisch zu fühlen: Gernot Erler und Kerstin Andreae stellen sich vor und den Fragen der Gäste!
Liebe und sehr geehrte FreundInnen und UnterstützerInnen der Lebenshilfe Freiburg,
Politik und Wahlkampf haben so kurz vor der Bundestagswahl natürlich Hochkonjunktur.
Jenseits der offiziellen Reden und großen Themen wie Wirtschaft und globaler Finanzkrise
gibt es auch PolitikerInnen, die sich für soziale Themen interessieren.
Die Kultur-Reisegruppe der Lebenshilfe Freiburg besuchte in diesem Jahr Frau Andreae und
Herrn Erler an ihrem Arbeitsplatz in Berlin. Der rege Austausch war Anlass für deren
Interesse, mehr von unserem Verein und dessen Engagement für politische Bildung und die
Unterstützung von Menschen mit Behinderungen in Familie, Arbeit und Freizeit erfahren zu
wollen. Dabei ist es nicht das erste Mal, dass bei uns Politik zu Besuch ist. Gernot Erler war schon einmal in diesem Jahr unser Gast. Dabei gab es jedoch noch nicht die Möglichkeit,
dass Menschen mit Behinderungen selber und Interessierte Fragen stellen konnten. Jetzt
möchten wir alle herzlich einladen, unseren politischen VertreterInnen persönlich zu
begegnen.
Politik bei uns zu Besuch – und Sie sind dabei!
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, rufen Sie uns einfach an oder schicken uns eine
E-Mail:
Norbert Held, Tel.: 0761-479998-15 E-Mail schreiben
Alexandra Schampers, Tel.: 0761-479998-09 E-Mail schreiben
Mit freundlichen Grüßen und bis bald
Ihr und Euer Team der Lebenshilfe Freiburg e.V.
Termine: 17. September von 16:15 bis 17:00 Uhr: Herr Gernot Erler (SPD),
Bundestagsabgeordneter und Staatsminister im Auswärtigen Amt 24. September von 16:15 bis 17:00 Uhr: Frau Kerstin Andreae (Bündnis 90 Die Grünen), Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Freiburg
Ort: Lebenshilfe-Haus, Belchenstraße 2 A, 79115 Freiburg
Die Fotografin Conny Wenk – vielen bekannt durch ihre Bücher 'Außergewöhnlich' und 'Außergewöhnlich: Väterglück' – gibt in diesem Jahr zum ersten Mal einen Fotokalender zum Thema Downsyndrom heraus.
Der Kalender 'A little extra' zeigt "...Fotografien von Kindern und Jugendlichen, die alle ein Teilchen mehr in ihrem Chromosomenbausatz haben. Sie haben Down-Syndrom. Für manche vielleicht ungewöhnlich, kann dieses kleine Extra durchaus viel zum Leben beitragen:
ein bisschen mehr Leichtigkeit,
ein bisschen mehr Freude,
ein bisschen mehr Unbekümmertheit,
ein bisschen mehr Liebe,
und vielleicht ja auch
ein bisschen mehr Glück."
wir wollen eigene Lesezeichen machen mit Fotos unserer Kinder! Einmal für uns selbst und dann natürlich auch zum Verschenken und Abgeben z.B. an Infoständen.
Geplant ist, dass wir sie zum 1. Mal auf dem Weltkindertag am 20. September 2009 an unserem Stand präsentieren.
Rotary-Schlossberg schenkt der Lebenshilfe eine neue Bar.
Am Donnerstag, den 16. Juli 2009, weiht die Lebenshilfe Freiburg in der Belchenstraße 2 A um 19:30 Uhr ihre neue, barrierefreie Bar ein. Der Rotary-Club Freiburg-Schlossberg beschenkte damit den Verein für Menschen mit Behinderungen.
Jeden Donnerstagabend treffen sich im Lebenshilfehaus Menschen mit und ohne Behinderungen zum Erzählen, um die neuesten Urlaubsbilder vorzuführen und einfach um zusammen zu sein. Die Bar der sogenannten Offenen Hilfen der Lebenshilfe Freiburg ist für viele BesucherInnen zu einem festen Termin in der Woche geworden. Jede und jeder ist willkommen bei diesem offenen Treff.
Mit der Spende von 2.500 Euro konnte die Lebenshilfe die neue, barrierefreie BAR von der Freien Holzwerkstatt Freiburg bauen lassen. Alle NutzerInnen können sich nun leichter selbstständig Getränke holen. Zudem haben die BesucherInnen die Pläne für den Neubau selbst entwickelt.
Alle, die die OHI-BAR ins Herz geschlossen haben, sagen herzlichen Dank für diese Anlaufstelle im Lebenshilfehaus und möchten Sie zu einem Umtrunk an Ort und Stelle einladen. Zudem können sich Interessierte bei dieser Gelegenheit ein Bild von der Lebenshilfe machen. Die Mitarbeitenden führen gerne durch das Haus und zeigen, was es mit den Offenen Hilfen und den Angeboten der Lebenshilfe in Freiburg auf sich hat.
Ein neuer Film zum Thema Down-Syndrom: Uwe geht zu Fuß. Eine Dokumentation über einen Menschen mit Down-Syndrom und seine Gemeinde. Der Film zeigt einen bundesweit einzigartigen Fall von Inklusion. Dargestellt wird nicht nur das Leben des Protagonisten Uwe Pelzel, sondern vor allen Dingen die soziale Struktur, in der er lebt.
Was von politischer Seite mit dem Begriff "Inklusion" definiert und auch in der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert wird, ist hier seit 65 Jahren selbstverständlich. Uwe ist Mitglied in sämtlichen Vereinen, bis vor wenigen Jahren gab es sogar jährlich den legendären Uwe-Pelzel-Tenniscup.
Ein Film ohne Off-Kommentar, Geschichte und Geschichten werden ausschließlich von den Bürgern der Gemeinde erzählt. Dem Thema, sonst mit Schwere diskutiert, wird hier mit Leichtigkeit begegnet. Dieser Film macht Hoffnung. (Aus der Ankündigung der Produktionsfirma)
Regie: Florian von Westerholt
Länge: 78 Minuten.
Gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.
Erscheinungstermin: 04. Juni 2009, auf DVD. Preis: 17,99 €.
Zu beziehen über den Buchhandel oder über Amazon.
Über Uwe Pelzel
Uwe Pelzel wurde am 14.Juni 1943 in Heikendorf bei Kiel geboren. Er besuchte nie eine Schule oder eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung, kann weder lesen noch schreiben, arbeitete aber regelmäßig, unter anderem bei einem Tischler, der Gemeinde, als Zeitungsausträger und 10 Jahre lang beim örtlichen Bierverlag Deppe als Hilfe bei der Auslieferung von Getränken. Bei einem Autounfall zog er sich als Beifahrer einen Hüftschaden zu, der heute noch seine Beweglichkeit einschränkt.
Seit dem Tode seiner Eltern lebt er bei seiner Schwester Inge Stern in Heikendorf.
Über den Regisseur
Florian von Westerholt ist 1961 in Bremen geboren, 1985 nach Kiel gezogen und lebt seit einigen Jahren in Heikendorf an der Kieler Förde. Von 1992 bis 2004 war er Mitarbeiter des NDR und ist seitdem freischaffender Autor, Film- und Audioproduzent für verschiedene öffentlich-rechtliche Sender und Unternehmen.
Landesregierung verzichtet auf Berufung - zukünftige Bezuschussung des integrativen Unterrichts noch offen
Ein großer Schritt ist geschafft! Staatssekretär Wacker hat heute im baden-württembergischen Landtag erklärt, dass das Land Baden-Württemberg keine Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Freiburg einlegen wird. Damit wird das Urteil rechtskräftig, in dem das Land dazu verpflichtet wurde, der Integrativen Waldorfschule Emmendingen eine Genehmigung als Ersatzschule mit integrativer Beschulung von bis zu vier sonderschulpflichtigen Kindern pro Klasse zu erteilen.
Mit großer Freude wurde die Ankündigung von der Schulgemeinschaft aufgenommen. "Nun sind unsere Kinder nicht mehr illegal an der Schule", freuen sich die Eltern der vier Erstklässler, die im letzten September gegen das Verbot der Behörden an der Schule eingeschult wurden. Auch die anderen Eltern, das Kollegium und der Vorstand des Schulträgers sind froh, dass die Zeit der Unsicherheit vorbei ist und dass die Ressourcen endlich wieder ungeteilt für die pädagogische Arbeit verwendet werden können.
Nicht zuletzt der gemeinsame Antrag der Abgeordneten Marianne Wonnay (SPD), Marcel Schwehr (CDU), Dieter Ehret (FDP) und Renate Rastätter (Bündnis 90/Die Grünen), der auch Zustimmung mancher Abgeordneten der Regierungskoalition fand, führte zu diesem Erfolg. Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei den vielen Unterstützern, die das Anliegen jahrelang unterstützt haben.
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Staatssekretär Wacker führte aus, dass das Urteil keine Ausführungen hinsichtlich der finanziellen Förderung einer Integrativen Schule enthält. Auch gebe es im Schulgesetz Baden-Württembergs in dieser Hinsicht noch keine Festlegungen. Es sei daher noch zu erörtern, in welchem Umfang Schüler mit Behinderung an der Integrativen Waldorfschule Emmendingen staatliche Förderung erhalten.
Vor diesem Hintergrund fordert die Integrative Waldorfschule Emmendingen, dass das Land Baden-Württemberg den Schülern mit Behinderung die gleiche finanzielle Förderung gewährt wie den Schülern einer Sonderschule.
Herr Kultusminister Rau hat gestern mitgeteilt, dass die Sonderschulpflicht aufgehoben werden soll und dass künftig alle Schüler mit Behinderung eine allgemeine Schule besuchen dürfen. Eltern von Kindern mit Behinderung könnten in einem Expertengespräch Schultypen vorgeschlagen werden und sie sollten letztlich über den "Lernort" entscheiden. Grundlage für die Neuausrichtung ab dem Schuljahr 2010/11 soll das so genannte Konstanzer Modell sein.
Für die Integrative Waldorfschule Emmendingen bedeutet dies keine
neue Situation. Das Konstanzer Modell wurde vom Kultusministerium
bereits vor Monaten als Lösungsvorschlag angeboten und von der
Integrativen Waldorfschule Emmendingen nach intensiver Prüfung als
nicht übertragbar abgelehnt. Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung
im Anhang.
Als Schulverwaltungspraktiker nehme ich persönlich zu den bislang
vorliegenden Informationen wie folgt Stellung:
Eltern von Kindern mit Behinderung sollen in einem Expertengespräch Schultypen vorgeschlagen werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass für die Kinder mit Behinderung keine freie Schulwahl gegeben wird. Enthält der Expertenvorschlag nämlich keine allgemeinbildende Schule, kann diese auch nicht gewählt werden. Hier besteht Verbesserungsbedarf.
Das Konstanzer Modell ist m.E. ein modifiziertes Außenklassenmodell. Die Schüler mit Behinderung bleiben Schüler der Sonderschule und bilden an der allgemeinbildenden Schule lediglich eine Außenstelle. Auch ihre Zeugnisse weisen sie als Sonderschüler aus.
Die Zuweisung der sonderpädagogischen Lehrkräfte an die Außenstelle erfolgt auf der Grundlage der Zuweisung an Sonderschulen nach dem Erlass ‚Eigenständigkeit der Schulen und Unterrichtsorganisation’. Die sich hieraus ergebende Bezuschussung der Personalkosten ist nicht schülerbezogen, sondern klassenbezogen, wobei der Klassenteiler bei 6 Schülern liegt. Damit wird die Einstellung von sonderpädagogischen Fachkräften aus wirtschaftlicher Sicht erst ab einer bestimmten Schülerzahl möglich, was den Kreis der in Frage kommenden allgemeinbildenden Schulen einschränken wird. Es ist zu befürchten, dass hier der altbekannte Mehrkostenvorbehalt ins Feld geführt wird. Eine Pro-Kopf-Bezuschussung wäre sinnvoller.
Ein Anfang ist gemacht. Soll das von Kultusminister Rau vorgegebene
Ziel, dass künftig alle Schüler mit Behinderung eine allgemeine
Schule besuchen dürfen, mit dem gebotenen Ernst verfolgt werden, sind
allerdings weitere Verbesserungen notwendig.
Behinderte Kinder sollen Regelschule besuchen dürfen
Alle behinderten Kinder und Jugendlichen sollen künftig eine allgemeinbildende Schule besuchen können. Das will Baden-Württembergs Kultusminister Rau durchsetzen.
Die Sonderschulpflicht soll im Südwesten aufgehoben werden und in der allgemeinen Schulpflicht aufgehen, sagte Kultusminister Helmut Rau (CDU) am Montag bei der Vorstellung eines Berichtes zur Sonderpädagogik in Stuttgart. Ziel sei es, die Zahl behinderter Schüler an allgemeinen Schulen zu steigern. Eltern behinderter Kinder könnten in einem Expertengespräch Schultypen vorgeschlagen werden und sie sollten letztlich über den "Lernort" entscheiden, betonte Rau.
Das bedeute nicht, dass die Sonderschulen abgeschafft werden, betonte der Kultusminister. Es gehe um Einzelfallentscheidungen, ob ein behindertes Kind besser an einer Sonder- oder einer Regelschule gefördert werden könne. Schon jetzt würden 29 Prozent der Schüler "mit sonderpädagogischen Förderbedarf" an allgemeinen Schulen unterrichtet (Schuljahr 2007/08). "Das ist weit mehr als der Bundesdurchschnitt von 15 Prozent", sagte Rau. Die SPD-Landtagsopposition hatte am Wochenende gefordert, die Landesregierung müsse aufgrund einer UN-Konvention dafür sorgen, dass auch Kinder mit Behinderung in Regelschulen unterrichtet werden.
Im Schuljahr 2007/08 wurden in Baden-Württemberg 54 169 Schüler an Sonderschulen unterrichtet. 21 738 Schüler "mit sonderpädagogischem Förderbedarf" waren nach den Zahlen im Bericht des Landesinstituts für Schulentwicklung sowie des Statistischen Landesamtes an allgemeinen Schulen.
Das Verwaltungsgericht Freiburg hat entschieden: Der Klage der Freien Waldorfschule Emmendingen auf Zulassung der integrativen Beschulung von geistig behinderten Schülerinnen und Schülern wurde stattgegeben, das Land ist zu Erteilung einer Ersatzschulgenehmigung für die Freie Waldorfschule Emmendingen zum Zweck der integrativen Beschulung verpflichtet!
Hier die Presseerklärung der Integrativen Waldorfschule:
"Baden-Württemberg übernimmt Vorreiterrolle bei der Integration
Das Verwaltungsgericht Freiburg hat in seiner heutigen Entscheidung der Klage der Integrativen Waldorfschule Emmendingen auf Genehmigung stattgegeben und damit die Rechte von Menschen mit Behinderung gestärkt.
Das große Engagement nicht nur der Eltern und der Lehrer der Integrativen Waldorfschule Emmendingen, sondern auch vieler Menschen und Verbände bundesweit hat Erfolg gezeigt. Die Bedeutung, die diese Entscheidung nicht nur für Baden-Württemberg hat, zeigt sich u.a. auch dadurch, dass die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Frau Karin Evers-Meyer, die Schule am 15. Mai besuchen wird. So können die Vertreter Baden-Württembergs auf der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 6./7. Mai in Berlin geplanten Nationalen Konferenz zu Artikel 24 des UN-Abkommens berichten, dass die Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg im Bildungswesen des Landes fortgeschritten ist.
Daher hofft die Schulgemeinschaft, dass das Kultusministerium die Entscheidung des Gerichts akzeptiert und somit Rechtssicherheit für Eltern, Schüler und Kollegium einkehrt. Die Hoffnung ist berechtigt, da sich in der letzten Zeit nicht nur die Landtagsabgeordneten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen für die Genehmigung der Schule eingesetzt haben, sondern auch Abgeordnete der Regierungsfraktionen, wie die Pressemitteilung des Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Jörg Döpper, vom 11.03.09 zeigt.
Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei den vielen Menschen, die das Anliegen unterstützt haben. Stellvertretend für alle seien hier die Landtagsabgeordneten des Wahlkreis Emmendingen, Marianne Wonnay, Marcel Schwehr und Dieter Ehret, die Landtagsabgeordneten Renate Rastätter und Dr. Birgit Arnold, Rechtsanwalt Prof. Michael Quaas sowie Christian Schad und Dr. Albrecht Hüttig vom Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft bzw. des Bundes der Freien Waldorfschulen Deutschlands genannt."
Einzelheiten zum Urteil sind nachzulesen auf der Homepage des Verwaltungsgerichts Freiburg, hier ein Auszug aus der Presseerklärung des Verwaltungsgerichtes:
" ... Ein Genehmigungsanspruch ergebe sich allerdings unmittelbar aus Art. 7 Abs.4 des Grundgesetzes; danach gelten private Schulen als Ersatzschulen, wenn sie nach dem mit ihrer Errichtung verfolgten Gesamtzweck als Ersatz für eine in dem Land vorhandene oder grundsätzlich vorgesehene öffentliche Schule dienen sollten. Hierbei sei auf die angestrebten Bildungsabschlüsse und die vom Landesgesetzgeber vorgegebene pädagogische Gesamtkonzeption abzustellen, die hinter der Struktur des öffentlichen Schulwesens im jeweiligen Land stehe. Zur Überzeugung der Kammer werde das zur Genehmigung gestellte Konzept der integrativen Beschulung diesen Anforderungen gerecht, weil ohne Zweifel sowohl behinderte als auch nichtbehinderte Schülerinnen und Schüler die staatlichen Bildungsabschlüsse erreichen könnten und das beklagte Land selbst etwa in Form von Kooperationen die integrative Beschulung fördere. Nicht erforderlich sei in diesem Zusammenhang ein vom beklagten Land bestrittener pädagogischer Mehrwert.
Die Frage einer Finanzierung der integrativen Schulform habe für die Entscheidung des Rechtsstreits keine Rolle gespielt. Denn die Finanzierung sei nicht eine Frage des Anspruchs auf eine Genehmigung, sondern eine Folge ihrer Erteilung. ... "
Die ganze Pressemitteilung auf der Seite des Verwaltungsgerichts: Link
Hier der Bericht von TV Südbaden über die Verhandlung am 25.03.09: Link.
Hier der Bericht von TV Südbaden über die Verkündung am 26.03.09: Link.
Weitere Informationen zur Waldorfschule Emmendingen und das Genehmigungsverfahren der Integrativen Schule auf www.waldorfschule-emmendingen.de.
Am 16.Mai startet in Frankfurt wieder das Down-Sportlerfestival (19. September Magdeburg)! Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom können sich hier im Wettkampf messen und gemeinsam mit ihren Geschwistern und Eltern Spaß haben. Jetzt anmelden!
Unter dem Motto 'Don't let me down!' veranstaltet das Down-Syndrom-Infocenter dieses Jahr wieder eine Poster-Aktion: Jeder kann ein Foto von seinem Kind einschicken und bekommt dann per E-Mail das fertig gestaltete Plakat zum Ausdrucken. Machen auch Sie mit, und wir starten mit Ihren fertigen Postern eine 'Don't let me down'-miteinander-Galerie!
Viel Arbeit hat unser Mitglied Rüdiger Tonojan in die neue Homepage investiert – nun ist sie online! Komplett überarbeitet, in neuem, übersichtlichem Layout und mit stets aktuellen Informationen präsentiert sie unseren Verein nun im Internet.
Doch die neue Homepage soll nicht statisch sein, sondern sich ständig verändern – und hier sind alle Mitglieder gefragt: Wer hat schöne Fotos seiner Kinder, möchte einen Erfahrungsbericht schreiben oder hat Tipps rund um's Down-Syndrom? Auch Hinweise auf interessante Veranstaltungen oder Links bitte per Mail an uns!